U20-Mädchen verpassen Sensation nur knapp

Bei der letzten Qualifikationsrunde für die österreichischen U20-Meisterschaften war das Glück in Linz leider nicht aufseiten der Waldviertler Volleyballerinnen.

Nach einem klaren 2:0-Erfolg gegen Dornbirn ging es im Duell mit dem amtierenden österreichischen U20-Meister Linz-Steg um das Ticket für die in drei Wochen in Amstetten stattfindenden Titelkämpfe.
Nach einem klar verlorenen 1. Satz, in dem die URW-Girlz mit dem Service und dem variantenreichen Angriff der teils erstligaerprobten Linzerinnen schlicht überfordert waren, bäumten sich die Mädchen auf und schafften mit sensationellem Volleyball den Satzausgleich. In der Entscheidung schien es zunächst in dieser Tonart weiterzugehen. Nach einer 7:5-Führung riss infolge einiger knapper Schiedsrichterentscheidungen zugunsten der Gegnerinnen der Faden, die Linzerinnen konnten 8 Ballwechsel in Folge für sich entscheiden und siegten schließlich mit 15:10.
Nachdem man bereits in den vergangenen beiden Saisonen mit Platz 13 und 14 das Finalturnier der besten 12 Teams nur ganz knapp verpasst hatte, bleibt somit auch in diesem Jahr mit Platz 13 nur die Zuschauerrolle.

Coach Stefan Löschenbrand: „Das war heute ganz bitter. Wir haben den amtierenden österreichischen U20-Meister mit einigen Spielerinnen des aktuellen Tabellenführers in der 1. Bundesliga an den Rand einer Niederlage gebracht, hatten das Momentum im 3. Satz aber leider nicht auf unserer Seite. In dieser Form hätten wir auch beim Finalturnier eine Rolle spielen können.“