U20-Mädchen am Weg zur ÖMS gescheitert

Nach der erfolgreichen Qualifikation der U16 und dem Aufstieg der U18 in die österreichweite Zwischenrunde wollten auch die U20-Mädchen den nächsten Schritt zur Qualifikation für die österreichischen Meisterschaften machen. Doch leider kam es anders als erhofft.

Bereits vor dem Turnier war klar, dass wohl nur der Gruppensieg eine Chance aufs Weiterkommen bieten würde, da mit den Unionvolleys Bisamberg Hollabrunn, die über eine Zusammenarbeit mit der Akademie St. Pölten in den letzten Jahren einen Großteil der Toptalente von verschiedensten Vereinen zusammengeholt haben, ein auf dem Papier unschlagbarer Gegner mit dabei war.
Somit wurde das erste Spiel gegen die SPU z+p St. Pölten gleich zum vorentscheidenden. Die URW-Girlz starteten dominant und zeigten tollen Volleyballsport. Das Resultat war ein klarer 25:14-Sieg. Doch mit einer unglaublichen Service-Serie von St. Pöltens Zuspielerin Annika Wunderl zum 8:0 riss der Faden gleich zu Beginn des zweiten Satzes. Zwar konnte man den Rückstand nach und nach verkürzen, doch mehr als eine Ergebniskorrektur war nicht möglich. Im Entscheidungssatz war es abermals Wunderl, die mit einer Serviceserie zum 9:3 die Vorentscheidung zum 2:1-Erfolg St. Pöltens herbeiführte.
Im zweiten Gruppenspiel feierten die Waldviertlerinnen zwar einen klaren 2:0-Erfolg gegen Wr. Neustadt, im Kreuzspiel gegen die erstligaerfahrenen Mädchen aus Bisamberg gab es dann aber, wie erwartet, nichts zu holen.
Somit war das Spiel um Platz drei nur noch ein Prestigeduell mit der Chance zur Revanche gegen St. Pölten, das zuvor gegen Purgstall eine knappe 1:2-Niederlage hinnehmen musste. Die URW-Girlz zeigten trotz des langen und sehr kräftezehrenden Turniers noch einmal ihre beste Leistung und wiesen die Mädchen aus der Landeshauptstadt (leider zum falschen Zeitpunkt) mit 2:0 in die Schranken.

Mit der Teilnahme an der ÖMS wird es nun mit großer Wahrscheinlichkeit nichts. Dazu müsste der burgenländische Volleyballverband auf eine Nennung verzichten.