Eine bis dahin höchst erfolgreiche Saison der U16-Mädchen der Union Raiffeisen Waldviertel fand bei den österreichischen Meisterschaften in Salzburg-Rif nicht den erwünschten Abschluss.
Nach souveränen Siegen bei der niederösterreichischen Landesmeisterschaft und der ÖMS-Qualifikation konnte die tolle Form leider nicht bis Ende Mai konserviert werden. Einige Spielerinnen wirkten nach der langen Saison schon etwas ausgelaugt. Dazu kamen noch unglückliche Spielverläufe und Verletzungen.
Gleich zum Start musste man in einer „Hammergruppe“ gegen den späteren Dritten, TJ Sokol V antreten. Nach einem ausgeglichenen Beginn übernahmen die Wienerinnen zunehmend das Kommando und feierten schließlich einen klaren 2:0-Erfolg. Etwas besser verlief das zweite Gruppenspiel gegen TI-Volley aus Innsbruck. Nachdem der erste Satz ganz knapp an die Tirolerinnen ging (27:29), konnte Satz 2 mit 25:21 gewonnen werden. In der Entscheidung war man im Angriff zu wenig zwingend und musste sich mit 12:15 geschlagen geben. Aufgrund des knappen Ergebnisses landeten aber sowohl Waldviertel als auch Tirol im unteren Playoff um die Plätze 9-12 und waren daher am nächsten Tag erneut Gegner.
Nach einer 1:2-Niederlage gegen Eugendorf (Salzburg) ging leider auch die Revanche mit 2:1 an TI-Volley. Nach ein paar Ausfällen hatte man auch im letzten Spiel gegen blum VBC Höchst aus Vorarlberg hart zu kämpfen, ehe doch noch der erste Sieg gelang.
Am Ende war die Enttäuschung über Platz 11 zwar groß, motiviert aber zugleich für die nächste Saison – ganz nach dem Vereinsmotto „manchmal gewinnen wir, manchmal lernen wir“.

