Beim U14-Turnier der Mädchen in Groß Siegharts sicherten sich die Teams der Union Raiffeisen Waldviertel gleich zwei Stockerlplätze. Waldviertel 1 gewann das Turnier, Waldviertel 2 belegte Rang drei. Dazwischen platzierte sich X-Volley Krems auf dem zweiten Platz, Gastgeber Groß Siegharts wurde Vierter.
Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“, wobei jeweils zwei Sätze bis 20 Punkte ausgetragen wurden. Bei Satzgleichstand entschied die Punktedifferenz.
Schon zu Beginn des Turniers kam es zu richtungsweisenden Spielen: Waldviertel 1 traf gleich im ersten Spiel auf X-Volley Krems, das sich später den zweiten Platz sicherte. Nach einem nervösen Start im ersten Satz kämpfte sich das Team rund um Julia Kendlbacher, Annika Bruckner, Sophie Lugert, Miriam Meier und Jana Seemann zurück und gewann knapp. Auch im zweiten Satz geriet man zunächst in Rückstand, konnte diesen aber im Verlauf drehen und das Spiel für sich entscheiden.
Das zweite Waldviertler Team mit Valentina Weissinger, Mia Peciakowska, Leonore Scheidl und Ilvy Binder startete ebenfalls erfolgreich ins Turnier. Ein knapper Auftaktsieg – entschieden durch nur einen Punkt Unterschied – legte den Grundstein für den späteren dritten Platz. Gegen X-Volley Krems musste man sich jedoch geschlagen geben, wobei die Gegnerinnen mit konstantem Spielaufbau und sicherer Verteidigung überzeugten.
Waldviertel 1 blieb auch in den weiteren Begegnungen erfolgreich und setzte sich sowohl gegen Groß Siegharts als auch im vereinsinternen Duell gegen Waldviertel 2 durch. Damit stand am Ende der verdiente Turniersieg fest.
Trainer Mario Huber zeigte sich nach dem Turnier zufrieden: „Es freut mich, dass wir heute den ersten und dritten Platz nach Zwettl holen konnten – vor allem, weil wir in einer etwas veränderten Zusammensetzung gespielt haben. Es ist wichtig zu sehen, dass wir auch in anderen Konstellationen gut mithalten können. Einige Spielerinnen konnten heute wertvolle Erfahrungen sammeln, die uns mit Blick auf die österreichischen Meisterschaften im Mai bestimmt weiterhelfen werden.“

