Oberstufen-Team des Gymnasiums holt wieder Bronze bei Bundesmeisterschaften

Nach Bronze im vergangenen Jahr holte das Oberstufenteam des Gymnasiums auch bei den diesjährigen Schulbeachcup-Bundesmeisterschaften in Innsbruck eine Medaille. Bei extremen äußeren Bedingungen, Temperaturen bis 35°C und sehr tiefen Plätzen, überzeugten die Mädchen und Burschen dabei mit Nervenstärke.

Nach der langen Anreise stand am ersten Tag noch vor der offiziellen Eröffnung ein Spiel gegen das Parhamergymnasium aus Wien auf dem Programm. Mit drei ganz klaren 2:0-Siegen startete das Team perfekt ins Turnier.

Am zweiten Tag wurden bei fast unmenschlichen Bedingungen die restlichen drei Gruppenspiele absolviert. Schon das erste Spiel um 8.30 Uhr gegen das Reithmanngymnasium aus Innsbruck war ein echter Krimi.  Während das Mixed-Team einen klaren Sieg feiern konnte, wurden das Mädchen- und das Burschenspiel erst im dritten Satz entschieden. Die Burschen mussten da zwar eine 13:15 -Niederlage einstecken, dafür schafften die Mädchen mit 15:13, 13:15 und 15:13 den entscheidenden Sieg. Wie sich später herausstellte, hätte ein Sieg der Burschen sogar den Gruppensieg bedeutet, da die Tiroler im Abendspiel einen Sieg gegen das Team aus Kärnten feiern konnten.
Im darauffolgenden Spiel gegen den späteren Bundessieger aus Kärnten konnten die Mädchen zwar überraschen, sowohl das Burschen- als auch das Mixedteam des BORG Klagenfurt waren jedoch nicht zu schlagen.
Somit war im letzten Gruppenspiel ein Sieg gegen das BG Dornbirn Pflicht, wollte man um die Medaillen mitspielen. Die Vorzeichen dafür standen eher schlecht, da das Gymnasium Zwettl nach einer kurzen Pause in der ärgsten Mittagshitze gleich noch einmal antreten musste. Die Mädchen und Burschen hatten teils hart zu kämpfen – Konzentrationsstörungen, Schüttelfrost, rasender Puls. Während die Mädchen klar gewannen, waren die beiden anderen Partien wieder ganz eng. Zum Glück brachten die Burschen ihr Spiel irgendwie mit 17:15 und 18:16 durch, denn das Mixed-Spiel ging mit 13:15 im dritten Satz verloren.

Als Gruppenzweiter musste am Abend dann noch das Viertelfinale gespielt werden. Und als ob die Strapazen noch nicht genug gewesen wären, gingen alle drei Spiele in einen dritten Satz. Während die Burschen diesen mit 15:13 für sich entschieden, mussten sich die Mädchen mit 13:15 geschlagen geben. Das Mixedteam verlor nach klar gewonnenem erstem Satz den Faden, kam im Entscheidungssatz aber wieder in Fahrt und brachte die Entscheidung.

Nach einem langen Beachvolleyballtag – das letzte Spiel war erst nach 18 Uhr zu Ende – galt es die Akkus für den Finaltag wieder aufzuladen.

Im Halbfinale gegen die Volleyballakademie Graz-Liebenau konnte man am nächsten Morgen nur im Mixedspiel mithalten, vergab dort aber einige Satzbälle. Letztlich konnten die Steirer einen verdienten 3:0-Sieg feiern.
Somit galt die ganze Aufmerksamkeit dem Spiel um Bronze gegen das Sportrealgymnasium Salzburg. Und auch das war nichts für schwache Nerven. Während in allen drei Spielen der erste Satz gewonnen werden konnte, ging auch in allen der zweite Satz verloren. Die Mädchen mussten sich im dritten Satz geschlagen geben, dafür holte das Mixed-Team einen Sieg. Als die Burschen ihr Spiel nach einigen vergebenen Matchbällen ebenfalls für sich entschieden, war die bereits fünfte Medaille bei Volleyball-Bundesmeisterschaften in den vergangenen dreieinhalb Jahren Gewissheit und die Anstrengungen der letzten Tage gerieten für kurze Zeit in Vergessenheit.

Ein Dank gilt auch dem Verein Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel. Ohne die Kooperation wäre es sicher nicht möglich, in einem solchen Starterfeld zu bestehen. Die restlichen Teams unter den ersten Vier waren ausnahmslos fünfjährige Oberstufenformen mit leistungsportlichem Schwerpunkt.