Kaum war der Jubel über die Bronzemedaille in der Austrian Volleyball League verklungen, ging es im Verein nahtlos weiter – und zwar mit der Zukunft des Volleyballs. Denn nur wenige Stunden nach dem erfolgreichen Abschluss der Bundesliga-Saison stand bereits die nächste Generation im Mittelpunkt.
Trainer Mitch Peciakowski, der erst spät in der Nacht von seinem Bundesliga-Einsatz bei SK Zadruga Aich/Dob zurückgekehrt war, machte sich frühmorgens erneut auf den Weg – diesmal mit seinen U13-Spielerinnen und Spielern zum Turnier nach Ybbs an der Donau. Die Waldviertler waren mit gleich drei Teams vertreten: einer Mädchenmannschaft, einer Burschenmannschaft sowie einer Mixed-Mannschaft.
Den gesamten Vormittag über wurde um Punkte, Erfahrungen und Entwicklung gekämpft. Es war ein Tag, der sinnbildlich für den Weg im Leistungssport steht: vom ersten Pass bis hin zu möglichen zukünftigen Erfolgen auf höchstem Niveau. Die Parallele zur Bundesliga liegt auf der Hand – was hier beginnt, kann eines Tages in großen Momenten wie einer Medaille münden.
Besonders die Burschenmannschaft zeigte groß auf. Nach einem starken Auftritt im Finale und dem Gewinn des ersten Satzes mussten sie sich letztlich geschlagen geben und belegten den zweiten Platz. Dennoch überwiegt der Stolz: Mit großem Einsatz, beeindruckender Defensearbeit und unermüdlichem Kampfgeist zeigten sie eine Leistung, die stark an jene der „Großen“ am Vortag erinnerte.
Bemerkenswert ist zudem, dass ein Großteil der Mannschaft auch im kommenden Jahr noch in dieser Altersklasse spielberechtigt ist – ein vielversprechender Ausblick. Im Finale trafen sie auf die körperlich überlegenen Spielerinnen der Heimmannschaft, die ihre Stärken konsequent ausspielten.
Ein besonderer Dank gilt auch Marianna Peciakowska, die die Reise unterstützte und sich engagiert um die Betreuung der Teams kümmerte.
So schließt sich der Kreis: Vom Erfolg in der Bundesliga bis hin zu den ersten Schritten der Jüngsten zeigt sich, wie kontinuierliche Arbeit, Leidenschaft und Teamgeist den Grundstein für zukünftige Erfolge legen können. Vielleicht steht schon bald jemand aus dieser Generation selbst auf dem Podest – ganz so, wie ihre Vorbilder vom Vortag.

