Wenn Jugend auf Erfahrung trifft, kann Großes entstehen: Das bewies die Landesliga-Mannschaft von Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel beim heutigen Auswärtsspiel gegen Wiener Neustadt eindrucksvoll. Mit einem 3:1-Erfolg in der niederösterreichischen Landesliga setzte das Team ein starkes Zeichen – sportlich wie konzeptionell.
Mit elf Spielern angereist, bot Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel eine Mannschaft auf, die bewusst auf den Mix aus jungen, talentierten Spielern – viele davon aus der U18 – und routinierten Spielertrainern setzte. Angeführt wurde das Team von den erfahrenen Kräften rund um Michal „Mitch“ Peciakowski, Niklas „Niki“ Maurer und Michael „Mike“ Holzmann, die dem Spiel mit Übersicht und Ruhe ihren Stempel aufdrückten.
Das Trainerteam verstand es, das Spiel zu kontrollieren und gleichzeitig die jungen Talente geschickt zu integrieren. Die Routiniers übernahmen Verantwortung, gaben Sicherheit und schufen so die bestmöglichen Bedingungen, damit der Nachwuchs frei aufspielen konnte.
Mitch Peciakowski, Nachwuchsleiter und Spielertrainer, zeigt sich vom eingeschlagenen Weg überzeugt:
„Wir haben dieses Jahr ein neues Rezept ausprobiert. Wir wollen unseren Nachwuchs nicht sofort auf höchstem Niveau überfordern, sondern ihn gezielt in den Erwachsenenvolleyball integrieren. Dieser Weg funktioniert hervorragend.“
Besonders wichtig sei dabei die Entlastung der jungen Spieler:
„Wir genießen das Volleyballspielen nach wie vor. Gleichzeitig ist es uns wichtig, die Jungen zu unterstützen, ihnen im Spiel Tipps zu geben und – wenn der Spielstand es zulässt – Verantwortung zu übergeben. Fehler liegen bei uns, sie dürfen ausprobieren, kurz durchatmen und sich weiterentwickeln.“
Die Methode wird vom Nachwuchs sehr gut angenommen: Die jungen Spieler spielen frei und selbstbewusst. So entwickelt sich die Landesliga zunehmend zu einer Plattform, auf der erfahrene Spieler junge Talente gezielt unterstützen – ganz nach dem Motto: Alt und Jung in Bestform!

