Jüngstes Team sorgt für starke Leistung bei U13-Landesmeisterschaft

Bei der U13-Landesmeisterschaft der Burschen, die am Sonntag in Hollabrunn von den Union Volleys ausgerichtet wurde, zeigte der Nachwuchs der Union Raiffeisen Waldviertel eine bemerkenswerte Leistung. Trainer Mitch Peciakowski reiste mit sechs Spielern zum Turnier an – und stellte dabei mit Abstand die jüngste Mannschaft des gesamten Teilnehmerfeldes.

Der U13-Bewerb ist grundsätzlich für Spieler des Jahrgangs 2014 oder älter ausgeschrieben. Üblicherweise bestehen die Teams daher überwiegend aus Spielern dieses Jahrgangs und werden höchstens durch ein oder zwei jüngere Talente ergänzt. Bei der Union Raiffeisen Waldviertel ist die Situation jedoch besonders: Der Verein verfügt aktuell über eine außergewöhnlich starke Generation der Jahrgänge 2015 und jünger, in deren Entwicklung intensiv investiert wird.

Die junge Mannschaft ist innerhalb des Vereins zudem eng verbunden. Mehrere Spieler sind Brüder von bereits erfolgreichen Nachwuchsspielern der Union Raiffeisen Waldviertel. So steht Toni Brunner, der jüngere Bruder des U20-Talents Luca Brunner, im Team. Ebenso Emilian Hahn, Bruder von U16-Spieler Jonathan Hahn, sowie Jakob Thaler, dessen Bruder Moritz in der U14-Mannschaft aktiv ist.

Mit Miko Peciakowski spielte zudem der erst siebenjährige Sohn von Trainer Mitch Peciakowski im Team und gehörte damit zu den jüngsten Spielern des gesamten Turniers. Auch Bastian Hiemetzberger, Sohn von Peter Hiemetzberger – dem Finanzreferenten der Union Raiffeisen Waldviertel sowie bekannten Moderator bei Nordmann TV – stand im Aufgebot.

Trotz des deutlichen Altersnachteils präsentierten sich die Waldviertler Nachwuchsspieler äußerst konkurrenzfähig und erreichten am Ende einen starken 4. Platz. Im Spiel um Rang drei musste man sich nur knapp geschlagen geben.

Trainer Mitch Peciakowski zeigte sich nach dem Turnier zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft:

„Heuer ist es noch nicht so weit, aber ich blicke sehr positiv in die Zukunft mit dieser Gruppe. Wenn wir weiterhin gut trainieren, können wir im nächsten Jahr um den Landesmeistertitel mitspielen und vielleicht sogar die Qualifikation für die österreichischen Meisterschaften schaffen.“

Der Kader dieser jungen Generation umfasst mittlerweile bereits mehr als 15 Spieler, was für die Zukunft des Nachwuchsvolleyballs bei der Union Raiffeisen Waldviertel vielversprechende Perspektiven eröffnet.

Ganz nach dem Motto von Nachwuchsmentor Franz Ziegler – „Man gewinnt oder man lernt.“ – überwog nach dem Turnier die Motivation. Die jungen Spieler nahmen viele wertvolle Erfahrungen mit und starten nun mit großer Begeisterung in die nächste Trainingsperiode.