Den U18-Mädchen der Union Raiffeisen Waldviertel ist zwar der Aufstieg in die letzte österreichweite Qualifikationsrunde für die österreichischen Meisterschaften gelungen, insgeheim hatte man jedoch auf mehr gehofft.
Nach einem überragenden ersten Spiel mit einem 25:7 und 25:13 gegen das Team aus St. Pölten, kamen die von Stefan Löschenbrand und Tobi Rudig betreuten Mädchen im zweiten Spiel gegen die schwächer eingeschätzten Wr. Neustädterinnen lange nicht richtig ins Spiel und mussten den ersten Satz mit 20:25 abgeben. Danach lief das Spiel aber wieder wie am Schnürchen und die Sätze zwei und drei gingen mit 25:14 und 15:4 an die Waldviertlerinnen.
Wie erwartet kam es dann zum Finale um die Direktqualifikation für die ÖMS gegen die Union Volleys aus Bisamberg. Im ersten Satz lagen die URW-Girls bis 20:17 stets ein paar Punkte in Führung, dann riss jedoch der Faden in der Annahme und es gelang kein Punkt mehr. In Satz zwei ging es bis 16:16 ziemlich ausgeglichen dahin, dann konnten sich die Bisambergerinnen einen kleinen Vorsprung erspielen, den sie bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gaben.
Mit Platz 2 muss man nun Anfang Mai eine Dreierrunde mit zwei Teams aus anderen Bundesländern siegreich überstehen, um beim Finalturnier in Vorarlberg mit dabei zu sein. Die gezeigten Leistungen und das Heimrecht stimmen die Betreuer jedoch zuversichtlich.

