Kooperation & Sponsoren

Wir wollen den Schulen aus unserer Region Teilnahme bei den Schulbewerben anbieten und sowohl bei der Gestaltung eines regelmäßigen Volleyballtrainings als auch Ausbildung der Lehrkraft helfen.

Waldviertel ist ein ländlicher Raum ohne große Ballungsräume und Städte. Wir glauben, dass besonders in unserer Region Schule der Verein der Zukunft ist! Im Grundsatz ist die These möglicherweise auch auf den städtischen Bereich umlegbar, jedoch müsste besonders bezüglich dem Argument, Erreichbarkeit, Fahrwege, Selbständigkeit und Flexibilität der Trainierenden hinsichtlich des Aufwandes zum Training zu kommen, differenziert werden. Anzunehmen ist, dass im groß-städtischen Raum, besonders durch den weitreichenden öffentlichen Verkehr, die Erreichbarkeit angebotener Trainingseinheiten für die Trainierenden besser ist als in ländlichen Regionen, wie das Waldviertel, indem Kinder und Jugendliche fast gänzlich von der Bereitschaft der Eltern abhängig sind, ob ein zusätzlicher Transport-Aufwand in Kauf genommen wird oder aufgrund der jeweiligen Berufsausübung überhaupt möglich ist.

Bis jetzt sind wir mit dem traditionellen Model des Vereins konfrontiert worden. Die Trainings, losgelöst von der schulischen Unterrichtszeit der Kinder/Jugendlichen, werden meist am späten Nachmittag angeboten. Meisterschaftsbetrieb findet zur Gänze an Wochenenden statt. Einzelne Sportarten werden von den jeweiligen Vereinen angeboten. Wer eine Sportart ausüben möchte, muss eine Vereinsmitgliedschaft haben.

Die Zeiten verändern sich abgesehen von dem „schon seit immer” bekannten Model eines Vereins. Immer öfter sind beide Elternteile berufstätig, der Arbeitsplatz ist nicht im Wohnort. Es muss immer gefahren werden. Wenn dann die Kinder auch noch ständig zu Terminen und Veranstaltungen gefahren werden müssten, ist zunehmend mit ablehnender Haltung zu rechen.
Arbeitstage sind anstrengend und mit unterschiedlichen Tätigkeiten vollgepackt. Das Wochenende wird zunehmend zur Freizeit-Zeit, in der großteils keine zusätzlichen Verpflichtungen gewünscht sind.

Wir sehen diese soziale Veränderungen und vertreten die Meinung, dass der Vereinssport , vergleichbar mit Collage-Sport in den USA oder SOS (Schulische Volleyball Stützpunkte) in Polen Einzug in die Schulen finden muss. Wie stellen wir es uns vor?:

  • Jugendliche sind im schulischen Verband
  • Sport ist ein aktiver Teil der täglichen Ausbildung
  • Training findet während dem Schulunterricht, eingebunden in den Stundenplan statt
  • Auch Wettkämpfe sollten folglich während der Schulzeit stattfinden
  • VORTEIL 1: Erreichbarkeit der Kinder/Jugendlichen ist um ein Vielfaches gesteigert
  • VORTEIL 2: Die Bereitschaft Sport auszuüben ist wesentlich höher
  • Die Besten bekommen durch RAZ ein zusätzliches Trainingsangebot

Besonders die Rekrutierung von Volleyball begeisterten Jugendlichen (Unterstufe: 10-14 Jährige), die in weiterer Folge Volleyball als ihre „Sportart“ angeben, ist über die Organisation der Schule um Vieles einfacher und effektiver. Kinder und Jugendliche die ihre Begeisterung mit Volleyball gefunden haben (Oberstufe: 14-18 Jährige), sind motivierter auch “Zusatz-Belastungen“ (Fahrtwege, zeitlicher Aufwand, etc.) in Kauf zu nehmen.
Um Kinder und Jugendliche für eine Sportart zu begeistern und langfristig an die Sportart zu binden, bedarf es in Zukunft einer engen Kooperation der Vereine mit der Schule oder bestenfalls die komplette Eingliederung des Sportes in die Schule.

„Durch unsere Kooperation mit Union Raiffeisen Waldviertel können wir unseren Schülern und Schülerinnen neben der umfangreichen sportlichen allgemeinen Ausbildung viele zusätzliche Vorteile bieten sowie besonders herausragende Talente früh erkennen und optimal fördern. Die Schule profitiert vom Fachwissen der ausgebildeten Trainern und spielt bei den diversen Schulbewerben Landes- und Bundesweit ganz vorne mit. Bewundernswert ist die Dynamik des Volleyballsports in unserer Schule. Mittlerweile spielt die Hälfte allen unseren Schülern Volleyball!”
OSR Gerald NOSSAL, Dipl. Päd
Direktor der Mittelschule für Sport und Wirtschaft Zwettl

„Jahrzehntelang ist unser Zwettler Gymnasium eine Volleyball-Hochburg in der niederösterreichischen Schullandschaft. Viele Erfolge auf Landes- und Bundesebene legen ein eindrucksvolles Zeugnis dafür ab. Es ist daher nur recht und billig, wenn im Herzen des Waldviertels, in Zwettl, neben dem schon seit mehr als zehn Jahren bestehenden Fußball-Landesverbandsausbildungszentrum (LAZ) ein Regionales (Volleyball-)Ausbildungszentrum (RAZ) gegründet wird. Und weil wir im Gymnasium Zwettl in der 5. Klasse der Oberstufe seit Herbst 2018 eine eigene Sportklasse mit den Schwerpunkten Fußball und Volleyball eröffnet haben, so freuen wir uns, dass unseren vielen interessierten Schülerinnen und Schülern durch zusätzliche externe, hervorragend ausgebildete Volleyballtrainer diese Ballsportart auf höchstem Niveau angeboten werden kann. Erst durch die Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein kann einerseits das Interesse der Jugendlichen an dieser Sportart im größeren Rahmen geweckt werden, andererseits werden Synergien optimal genutzt.”
HR Mag. Wolfgang STEINBAUER
Direktor des Bundesgymnasiums und Bundesrealgymnasiums Zwettl

SMS Zwettl (Mittelschule Sport & Wirtschaft)

  • Gerald Nossal – Direktor
  • Thomas Nebauer – Sportkoordinator
  • Michal Peciakowski – RAZ, SMS

Gymnasium Zwettl

  • HR Mag. Wolfgang Steinbauer – Direktor
  • Harald Hauer – Sportkoordinator
  • Stefan Löschenbrand – SPU Obmann

NÖ Landesregierung

  • Petra Bohuslav – Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus und Sport

NÖVV – Niederösterreichischer Volleyballverband

  • Ing. Thomas Mayer – Präsident NÖVV

URW – Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel

  • Silvia Atteneder – Obfrau
  • Mag. Michal Peciakowski – RAZ Leiter

SPU – Sparkasse Zwettl Volleyballteam

  • Stefan Löschenbrand – Obmann und RAZ Verantwortlicher
  • Mag. Tobias Rudig – RAZ Trainer